Über mich

Therapeutischer Werdegang:

  • seit 1991 Erfahrung mit Hakomi, Focussing, Pesso-Therapie und der Heilung von Bindungsstörungen; zahlreiche Workshops und Gruppen
  • 2008 staatlich geprüfte Heilpraktikerin für Psychotherapie
  • seit 2010 HAKOMI Körperpsychotherapeutin in eigener Praxis mit KlientInnen und Gruppen
  • seit 2012 wiederholte Lehrteam-Assistenz bei Hakomi Processing workshops
  • 2012/13 Fortbildung „Recreation Of The Self“ mit Jon Eisman
  • 2013/14 Fortbildung: Trauma-Behandlung in der HAKOMI Methode mit Manuela Mischke-Reeds
  • 2015-17 Tutorin der 3 jährigen Ausbildung in Wien: Hakomi erfahrungsorientierte   Psychotherapie
  • 2015/16 Fortbildung: Paartherapie (Europäische Akademie für Paartherapie)
  • Seminarleitung bei Lehrerfortbildungen/Senatsverwaltung f. Bildung: „Achtsamkeit & emotionale Intelligenz – Wege  zur Selbstführung“
  • Gruppenleitung „Achtsamkeit – der Körper & das Unbewusste“ an der Panoramaklinik Berlin
  • seit 2012 Seminarleitung  von Körperpsychotherapeutischen Seminaren auf Mallorca,  in der Uckermark und in Berlin
  • Leitung einer achtsamkeitsbasierten, therapeutischen Frauengruppe

Biografisches:

Geboren 1958 in Berlin, verheiratet, 2 erwachsene Söhne.

 

Nach dem Abitur, 1976, Ausbildung zur Verlagsbuchhändlerin im Ullstein Buchverlag. Studium der Publizistik, Politologie, Soziologie. Intensive Beschäftigung mit Fotografie und Reportagen.
Durch längere Aufenthalte in der Toskana entstand die Leidenschaft für die italienische Küche und Lebensart, die in den Wein- und Feinkost-Laden SÜDWIND mit mediterranem Partyservice mündete. Parallel 10 Jahre Aikido Training.


Seit ungefähr 30 Jahren Verbindung zum Buddhismus und Praxis von Achtsamkeitsmeditation, die für mich eine Entsprechung in der Achtsamkeit bei Hakomi findet.


Meine erste Erfahrung mit der Hakomi-Methode war ein 5-tägiger Processing Workshop, an dem ich 1991 in Hamburg teilnahm. Der Eindruck war so nachhaltig und heilsam und widersprach vom Vorgehen und Menschenbild her meinen früher gemachten Erfahrungen fundamental.

Über mich:

Meine erste Begegnung mit der Körperpsychotherapie war vor 32 Jahren als mir das „Hakomi“-Buch von Ron Kurtz, dem Gründer der Methode in die Hände fiel.

Dies wurde kurz darauf bei einem 5-tägigen Processing Workshop bestätigt, an dem ich 1991 in Hamburg teilnahm. Der Eindruck war so nachhaltig und heilsam und widersprach vom Vorgehen und Menschenbild her meinen früher gemachten Erfahrungen fundamental.

Die Haltung wird als Loving Presence bezeichnet. Man erlernt, durch liebevolle Präsenz allen Seiten die ein Klient zeigt, mit Neugier, Akzeptanz und Würdigung zu begegnen.

Die Achtsamkeit, die Hakomi schon in den 60er Jahren in die Therapie integriert hat, und der körperorientierte Ansatz ermöglichen ein unmittelbares Erforschen und Erfahren dessen was auftaucht im Hier und Jetzt, was ein Gefühl von Leichtigkeit und einen Fluss ermöglicht, der sich mühelos und natürlich anfühlt.

Dies führte mich zu meiner eigenen Ausbildung in dieser tiefenpsychologischen Methode vor 12 Jahren.

 

Die beiden folgenden Zitate beschreiben auch meine mit Hakomi gemachten Erfahrungen und haben sich im Laufe meiner therapeutischen Arbeit immer wieder bestätigt. Wenn wir uns unmittelbar auf unsere Erfahrungen einlassen, die von selbst jenseits unserer Automatiken entstehen, können wir Neues über uns entdecken:

„Er (Ron Kurtz) vermittelte mir das Geschenk der Freiheit, mich nicht einschüchtern zu lassen von mich umgebenden Regeln und stattdessen meiner Intuition zu folgen, dass Achtsamkeit, der Körper, unterstützender Kontakt und Gnade hilfreich sind für menschliche Heilung; und auch angesichts postmoderner Fragmentierung daran zu glauben, dass es da eine grundlegende Einheit von Wissen gibt, die es erlaubt, Einsichten aus zeitgenössischer Wissenschaft mit alten Weisheitstraditionen zusammen zu bringen…“  


 – Greg Johanson, Hakomi Institute Gründungsmitglied –

„Unablässig versucht der moderne Mensch die Welt in Reichweite zu bringen und für sich in allen Bereichen verfügbar und kontrollierbar zu machen. Diese verfügbare Welt ist jedoch eine verstummte, mit ihr gibt es keinen Dialog mehr. Gegen diese fortschreitende Entfremdung von Mensch und Welt setzt Hartmut Rosa die „Resonanz“, als klingende, unberechenbare Beziehung mit einer nicht-verfügbaren Welt. Zur Resonanz kommt es, wenn wir uns auf Fremdes, Irritierendes einlassen, auf all das, was sich außerhalb unserer Reichweite befindet. Das Ergebnis dieses Prozesses lässt sich nicht vorhersagen oder planen, Lebendigkeit entsteht im Bereich des Unverfügbaren.“  

 – Über das Buch von Hartmut Rosa: „Unverfügbarkeit“ –